Auslandssemester in Thailand-Bangkok

04April
2011

Eindrücke meiner 2 Travelmonate- looooos gehts!

Hallo ihr Lieben,

hier kommt ,leider etwas verspätet ,aber wie versprochen, der Bericht über meine ersten 2 Travelmonate quer durch Thailand. Habe leider erst jetzt Zeit gefunden alles nachzutragen, aber ich hoffe, ich kann euch hier so anschaulich wie möglich an meinen Erlebnissen während der ersten Zeit teilhaben lassen. Versuche den Blog ab jetzt auch immer zu aktualisieren-wers nicht glaubt, kann ja ab und zu mal vorbeischauen ;-)

Vorab mal ein Überblick über meine grobe Reiseroute :

  • Bangkok
  • Region Krabi (Tonsai Beach, Railey, Ao Nang)
  • Region Trat (Ko Muk)
  • Khao Sok Nationalpark
  • Golfinseln: Koh Tao, Koh Samui, Koh Phangan
  • Phuket
  • Khao Lak
  • Ko Chang

Loooos gehts - Viel Spaß beim Lesen :-)

05April
2011

Erste Tage in Bangkok

Meine erste Station war natürlich: Bangkok. Eine Stadt, die mich vom ersten Tag an durch ihre unglaubliche Größe und Hektik ziemlich beeindruckt hat.

Wer mich kennt, weiß, dass ich manchmal unter "leichten Orientierungsschwierigkeiten" leide. Deshalb war ich echt froh Bangkok die ersten 3 Tage mit Matthi, als meinen persönlichen Guide, erkunden zu dürfen. :-) Die ersten Tage haben wir uns auf der berühmten Khao San Road in einem Hostel einquartiert und somit viel vom Backpacker- Nightlife mitbekommen können, was mega interessant war.

Aber tagsüber war natürlich das Besichtigen von Tempelanlagen, den großen Einkaufszentren, China Town und den „Schwimmenden Märkten“ Pflichtprogramm für uns!

Hier haben wir den ältesten Tempel Bangkoks, den „Wat Po“, besucht , in dem unter anderem der berühmte „Reclining Buddha“ (Liegende Buddha) zu besichtigen war.

Ich persönlich empfand den krassen Gegensatz zwischen der dynamischen und chaotischen Innenstadt Bangkoks und der Stille und Einkehr in den Tempeln als total angenehm. Das Besichtigen der  berühmten „Swimming Markets“ stellte sich schwieriger heraus als wir zunächst angenommen hatten, aber wir haben den Markt schließlich mit der Hilfe von sehr hilfsbereiten Thais mittels Bus, Minivan und Motoradtaxi dann doch noch erreicht!:-)

Nach 3 Tagen Kulturprogramm und Nightlife in Bangkok wurde es dann endlich Zeit die traumhaften Strände Thailands zu besuchen...

11April
2011

Region Krabi- Traumhafte Strände und Kletterparadies

Erste Station im Süden war für uns die Region Krabi, die bekannt für ihre großen, aus dem Wasser hinausragenden Kalksteinformationen ist. Der Reiseführer hat uns echt nicht zu viel versprochen und für mich ist die Region Krabi echt der schönste Ort den ich bis jetzt in Thailand kennen lernen durfte. Nicht ohne Grund wurden hier zahlreiche Spielfilme und einige Folgen der „ach so realistischen“ Fernsehserie „Das Traumschiff“ gedreht! ;-)

Erste Station in der Region Krabi war Aonang. Von dort aus haben wir eine 4-Island Tour mit Schnorcheln gemacht und eine große Anzahl von schönen Fischen gesehen- war echt das erste Mal, dass ich überhaupt so viele bunte Fische auf einmal gesehen habe!

In Aonang ist dann schließlich Michi zu uns gestoßen, mit dem ich bis zur Ankunft in BKK zusammen reisen werde. Von Aonang aus ging es dann abends weiter mit einem Longtailboat nach Railay zum Tonsai Beach.

Tonsai Beach ist eine kleine Bucht auf der Railay-Halbinsel und ist von hohen Felswänden umzingelt. Also ein absolutes Kletterer-Mekka. An diesem Plätzchen haben sich hauptsächlich Kletterer, Backpacker und Teilzeit-Aussteiger niedergelassen und es herrscht eine besonders familiäre Atmosphäre.  Unsere 2 Tage hier sahen ungefähr so aus: Aufstehen, lecker frühstücken, am Strand liegen und den Kletterern bei ihren artistischen Meisterleistungen zuschauen, die Halbinsel auf Muskelkater-verdächtigen Pfaden erkunden, an den Viewpoints die schwindelerregende Aussicht genießen, ein abkühlender Sprung ins Meer, Sonnenuntergänge bestaunen und danach den Abend in einer der vielen gemütlichen Bars bei gediegener Reggaemusik ausklingen lassen- mit "Haaaaaappy Hour" versteht sich ;-) Denn dadurch das am Tonsai Beach eigentlich ausschließlich Aussteiger und Backpacker "chillen" gibt es hier zahlreiche "Happy hour" Bars und " Special-Cookie Bars"- wenn ihr versteht was ich meine ;-) .

Die meisten von euch werden jetzt wohl denken: Oh nein, da kommt man doch nie mehr weg... das mag auch echt für viele Traveller zustimmen, die dort teilweise 3 Monate verbringen, aber da unsere Reisezeit begrenzt ist mussten wir wieder los. Allerdings hat es mich 3 Wochen später nochmals zum Tonsai Beach verschlagen ;-) Hier die Bilder:

Nach chillaxten Strandtagen war unser nächstes Ziel die Stadt Krabi, in der wir „Songkran“, das bekannte Neujahrsfest der Thailänder, miterleben durften. Generell gesehen ist Songkran die Zeit der Säuberung und Erneuerung. Diese Tradition hat sich mittlerweile dahingehend entwickelt, dass sich zu Songkran alle Leute gegenseitig mit Wasser übergießen. Wir hatten uns nichtsahnend Roller ausgeliehen und sind auf den Straßen ziemlich überrascht worden. Denn auf den Straßen entstanden spontan Umzüge von offenen Wagen, auf denen die Thais ganze Wassertonnen transportierten und alles um sich herum mit Wasserpistolen, Eimern und Flaschen nass spritzten. Es war echt witzig, wir sind klatschnass durch die Straßen gefahren, haben mit den Thais gefeiert und wurden dauernd während der Fahrt mit buntem Puder im Gesicht angemalt.

Es ging noch weiter in den Süden- in die Region Trang...

17April
2011

Region Trang

In der Region Trang wollten uns den Wunsch erfüllen einmal Zeit auf einer nahezu einsamen Inseln mit wenig Tourismus und wenig Infrastruktur zu verbringen. So fiel unsere oder eher gesagt Matthis Entscheidung auf die Insel Ko Muk.

Wir sind auf die Insel schließlich mit etlichen Verkehrsmitteln gelangt: Taxi, Bus, Tuk Tuk, Mini Bus, Boot, und Roller Taxi…glaubt mir wir waren alle froh als wir endlich an unserem Strand angekommen waren;-)

Aber die Reise hatte sich gelohnt, denn hier herrschte nahezu keinerlei Tourismus, sodass wir am Strand fast die einzigen waren-was echt schön war! So eine einsame Insel bietet zwar echt viele Vorteile aber auch einige Nachteile die man oft nicht mit bedenkt bspw. war das Duschen nur mit aufgefangenem Wasser möglich, eine große Anzahl von Mücken besuchte mich regelmäßig zur Abendstunde und durch den geringen Tourismus war abends quasi überhaupt nicht los. Deshalb war ich ganz froh als wir nach 3 Tagen wieder zurück nach Trang in die Zivilisation gefahren sind. :-) Hier haben wir 2 Tage verbracht und haben mit Rollern die Stadt und Umgebung erkundet. Hier hatten wir ein sehr nettes Erlebnis mit thailändischen Polizisten: Während wir mit den Rollern unterwegs waren begann es plötzlich zu regnen, sodass wir zum erst besten Unterstand gefahren sind. Dieser Unterstand stellte sich als Sicherheitsposten der Polizei heraus, mit denen wir schließlich während des Regens Kaffee getrunken, typisch thail. Teigtaschen gegessen und natürlich Fotos gemacht haben!

21April
2011

Khao Sok Nationalpark

 Nach 1 ½ Wochen Inselfeeling haben wir den Khao Sok Nationalpark besucht und mit einer mega lustigen , netten und sehr trinkfreudigen Gruppe von Kanadiern einen 2 Tagestrip mitten in den Nationalpark gemacht.

Zuerst gings mit den Longtail -Boten über den Chiaw Lan See, der an manchen Stellen bis zu 165 km. Breit ist und auf allen Seiten mit Dschungel und bizarren Felsformationen umgeben ist. Bei der schwimmenden Bungalowanlage mitten im See, gönnten wir uns nach einem Bier erstmal einen Sprung ins kalte Wasser.

Den ersten Tag hier verbrachten wir mit Kanufahren, spaßigen Gesprächen mit den Kanadiern und einer abendlichen mega witzigen Party mit Trinkspielchen, Nacktbaden und allem was dazugehört ;-)

Am nächsten Tag führte uns ein Guide mitten durch den Nationalpark zum Eingang der Nam Thalu Höhle. War echt faszinierend was der Guide alles sah, woran wir einfach vorbei gegangen wären. An jedem Baum und an jedem Blatt entdeckte er irgendein interessantes Tierchen- Spinnen, Käfer, Schmetterlinge und Kröten in allen Variationen, Formen und Farben.  Der Weg zur Höhle war ein Abenteuer für sich, denn ständig mussten wir auf Blutegel  aufpassen, die sich überall versteckt am Boden befanden und von denen so einige meine Beine hochkrabbelten. Zum Glück haben sie sich aber nicht festgesaugt und Matthi  kam mir zur Hilfe ;-)

 Vor der Höhle wurden dann alle Wertsachen in wasserdichte Säcke verpackt, weil unser Guide uns darüber aufklärte das wir einen Teil durch die Höhle schwimmen müssten.  Weil wir alle nur mit Minitaschenlampen ausgestattet waren wurde das Ganze ein ziemliches Gestolpere und Gerutsche.  Überall in der Höhle wimmelte es von Fledermäusen, Spinnen und Kröten und ich war ehrlich gesagt schon froh nach der 1-stündigen Höhlentour wieder ans Tageslicht zu kommen.;-) Nach einem weiteren Marsch durch den Park, traten wir dann erschöpft aber zufrieden den Heimweg an!

Weiter gings auf die belannte Taucherinsel Koh Tao...

16Mai
2011

Relaxen auf den bekannten Golf-Inseln

Die nächste Station waren dann die berühmten Golfinseln Ko Tao , Ko Samui und Ko Phangan. Auf der Insel Ko Tao habe ich mir meinen großen Traum erfüllt und den PADI Open Water Diving Course absolviert. Dieser Kurs ging über 4 Tage und bestand aus Theorieteilen, Pool-Übungen und Tauchgängen im offenen Meer! Es war ein echtes Abenteuer zum ersten Mal in 16 Meter Tiefe über den Grund vom Golf zu tauchen. 

Auf Ko Tao musste ich mich dann leider von Matthi verabschieden, der wieder die Heimreise nach Deutschland antreten musste. Nach dem Tauchkurs verbrachten Michi und ich noch weiter 5 Tage auf Ko Tao und erkundeten mit Fight ( einem Deutschen den wir beim Tauchen kennen gelernt hatten) die Insel und das Nachtleben! Ein besonderes Erlebnis war hierbei das Schnorcheln am Shark Bay. Wir dachten nicht große über den Namen der Bucht nach und schnorchelten weit aufs Meer hinaus, bis wir plötzlich ein großes Tier ca. in 4-5 Meter Entfernung sahen- ein Hai! Ihr könnt euch echt nicht vorstellen wie schnell ich wieder ein paar Meter Richtung Festland geschwommen war- weil ich echt Angst hatte. Doch da uns unser Tauchlehrer darüber aufgeklärt hatte, dass Haie Menschen gegenüber wenn man sich ruhig verhält völlig friedlich sind, sind die Jungs und ich schließlich nochmal weiter raus geschnorchelt. An diesem Nachmittag habe ich 4 Haie und  viele bunte Fischschwärme gesehen – der Ausflug mit den Rollern hatte sich also definitiv gelohnt!

Bevor es dann weiter nach Ko Samui ging, machten Michi und ich mit dem Nachtbus einen Trip nach Bangkok, um Michis Freund (Michi 2 genannt) und Marina ( mit der ich am SIIT studiere) am Flughafen abzuholen und gemeinsam weiterzureisen. In den 2 Tagen in Bangkok hielten wir uns wieder in der Khao San Road Gegend auf, um mit anderen Backpackern zu quatschen und das Nightlife zu genießen.

Von der Khao San Road ging es dann 2 Tage später mit den berühmt berüchtigten aber echt günstigen Khao San Road Bussen in den Süden nach Ko Samui. Es lief eigentlich alles wie immer ab: Die Nacht hindurch gab es völlig unnötige Stopps an Essensständen, früh morgendliches Wecken ohne jegliche Vorwarnung  „Wake up- Wake up- Hurry up“ „Go out“, nerv tötendes 1-stündiges Warten in Surathani auf den Minibus ( in der Zeit checken des in der Nacht von Thais völlig durchwühlten Backpacker-Rucksacks-ist alles noch da?), Weiterfahrt zum Pier, auf dem Weg zum Pier wieder Warterei und unnötiger Buswechsel… bis wir dann völlig k.o und ziemlich genervt den Pier nach Ko Samui erreichten.  Da haben wir uns zwischenzeitlich echt gefragt warum wir uns diese Bustour antun- wobei einmal muss man dieses Chaos miterlebt haben – aber beim nächsten Mal fliege ich definitiv :-)

Auf Ko Samui hatten wir uns für eine Woche im "New Hut" in Bungalows einquattiert und hatten echt lustige und chillige Tage zusammen. Haben eine Rollertour über die Insel gemacht, waren Speedboat fahren, haben die Legendäre Fullmoon-Party besucht, Frauen Thai-Boxen geschaut und ansonsten am Strand gechillt ;-) Alles in allem war es echt eine spaßige und erholsame Woche, wobei ich von der Insel Ko Samui an sich ein bisschen enttäuscht war, weil der Tourismuss hier im Vergleich zu Ko Tao und Ko Phangan sehr stark verbereitet ist! Abends konnte man hier in den Bars zum Beispiel viele ältere Männer Männer mit echt hübschen jungen Thailänderinnen beobachten und unsere beiden Michis wurden auf der Strasse immer wieder teilweise echt aufdringlich von Thailänderinnen angesprochen.                                                                             .                                                 

Von hier aus gings weiter nach Khao Lak....

27Mai
2011

Khao Lak- Monsun Feeling

In Khao Lak haben wir uns nach zahlreichen Übernachtungen in Hütten und Bungalows, dann mal ein richtig schönes Hotel für 500 Baht/ Person inkl. super leckerem Frühstück (ca. 11 Euro) gegönnt:

In Khao Lak hat man leider schon die Aswirkungen der beginnenden Monsunzeit gemerkt, das Wasser im Meer war recht aufgewühlt und es jat jeden Tag mehrere Std. geregnet. Khao Lak ist einer der Städte, die am stärksten von dem Tsunami 2004 erfasst wurde und das kann man bis heute immer noch sehen. In der Stadt gibt es zahlreiche unbebaute Gründflächen und bspw. ist hier ein gestrandetes Schiff , das vom Tsunami ins innere des Landes getragen wurde zu sehen. Wir haben uns einen Tag Roller ausgeliehen , um die Tsunami Memorial Gedenkstätte zu besuchen. Die Atmosphäre an dem Ort war echt ergreifend- das Memorial liegt direkt am Strand und wärend wir uns die Gedenktafeln durchlasen ,hörten wir im Hintergrund das Rauschen der Wellen.

Auf gings für einen kleinen zwischenstopp nach Bangkok, um unser Zimmer im Wohnheim zu beziehen...

29Mai
2011

Bangkok-

In Bangkok angekommen wurden wir von Pee Besc ,einem Mitarbeiter vom International Office, abgeholt und zu unserem Wohnheim gebracht. Ich finde die Zimmer hier sind nicht besonders schön, aber für die 4 verbleibenden Monate okay und man kann es sich ja auch gemütlich machen ;-) Auf den Bildern vom zimmer seht ihr Marinas Zimmer...meins sieht genauso aus ,ist grad aber nicht so aufgeräumt- drum zeig ich euch lieber das Zimmer ;-)

Da auf unserem Campus vor einigen Jahren die "Asian Games" statt gefunden haben, sind auf dem Campus diverse Sportanlagen :Eine große Schwimmhalle, Badmintonplätze, Tennisplätze, ein großes Activity Building und ein Fitness-Studio! Das Beste ist das wir das alles als SIIT Studenten komplett umsonst nutzen können- vielleicht fang ich dann auch mal wieder an mehr Sport zu treiben! Würd mir nach den chilligen 2 Monaten glaub mal wieder ganz gut tun...;-)

Michi hat das Wohnheim so gar nicht gefallen und desshalb ist er leider 3 Tage später wieder nach Hause gefahren! Somit haben Marina und ich unsere letzte Travellwoche ohne Ihn auf der Urlaubsinsel der Thais Ko Chang verbracht...

01Juni
2011

Ko Chang

Auf Ko Chang haben wir dann unsere letzte Travell-Woche verbracht und noch einmal das Travellerleben in vollen Zügen genossen!

Haben uns am "Lonely Beach" im Resort Nature Beach in einem Bungalow einquattiert und gleich am ersten Abend einige Thais kennen gelernt, mit denen wir uns über die Tage angefreundet und viel unternommen haben. Zudem waren an unserem Strand fast ausschließlich junge Backpacker, sodass wir schnell viele echt nette Leute kennen gelernt haben. Wenn man Lust auf Party hatte gab es auch immer irgendwo eine. Wer jetzt dazu nen überfüllten Strand erwartet, liegt falsch:

An unserem letzten Abend haben die Thailänder ein typisch thailändisches Barbecue für uns veranstaltet- sozusagen unter Freunden :-)